20.03.2018 - Vet's Corner 3/18

Aktuelle Publikationen: Für Sie gelesen

An dieser Stelle werden einige aktuelle Publikationen im Zusammenhang mit der Kälbergesundheit vorgestellt, die Sie gerne auch in der vollständigen Version herunterladen können.

The effect of lung consolidation, as determined by ultrasonography, on first-lactation milk production in Holstein dairy calves. J Dairy Sci. 2018
Dunn TR, Ollivett TL, Renaud DL, Leslie KE, LeBlanc SJ, Duffield TF, Kelton DF

Kälber mit sonografisch festgestellten Verfestigungen im Lungengewebe (d ? 3 cm) in den ersten
56 Lebenstagen weisen bis zu 525 kg weniger Milchleistung in der ersten Laktation auf. Zwischen den Verfestigungen im Lungengewebe und der Mortalität sowie dem Erstkalbealter konnte kein Zusammenhang festgestellt werden.

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Estimation of relative economic weights and the marginal willingness to pay for breeding traits of Brown Swiss cattle using discrete choice experiments. J Dairy Sci. 2018
Just A, Wellmann R, Bennewitz J

Milchleistung, Euteraufhängung und die Fitness stellen die wichtigsten Kriterien für die Samenwahl dar, wobei auf Bio-Betrieben signifikant mehr auf die Fitness der Kuh geachtet wird als auf konventionellen Betrieben. Höher gebildete Betriebsleiter legen mehr Wert auf die Milchleistung als weniger gebildete Betriebsleiter. Die Studie hält fest, dass die Trinklust neugeborener Kälber in die Samenbewertung mit aufgenommen werden sollte.

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Short communication: Investigation of antibiotic alternatives to improve health and growth of veal calves. J Dairy Sci. 2018
Pempek JA, Holder E, Proudfoot KL, Masterson M, Habing G

Über Alternativpräparate zu Antibiotika wird aktuell viel geforscht. In der vorliegenden Studie wurden nach Ankunft auf dem Mastbetrieb je 80 Kälber mit Milchaustauscher ohne Supplement (Kontrollgruppe), mit Zusatz von Lactoferrin (1 g/Tag während 7 Tagen) und Zimtaldehyd (1 g/Tag während 21 Tagen) untersucht. Die Tageszunahmen sowie die Inzidenz von Durchfall unterschieden sich zwischen den Gruppen nicht. Nabelentzündungen waren signifikant weniger häufig in der Zimtaldehyd-Gruppe im Vergleich zu der Kontrollgruppe. Die Mortalität betrug in der Kontrollgruppe 5 % (4/80), in der Lactoferrin-Gruppe 1.25 % (1/80) und in der Zimtaldehyd-Gruppe 0 %. Die Autoren verweisen auf weitere nötige Forschung bezüglich Dosierung und Anwendungsart dieser alternativen Präparate.

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