23.04.2020 - Kooperationsprojekt Bio Suisse

Kooperationsprojekt Bio Suisse

Das Kooperationsprojekt zwischen der Bio Suisse, dem FiBL und dem KGD ist angelaufen: Einige Betriebe haben bereits einen Besuch erhalten, um die Kälberaufzucht auf dem eigenen Betrieb unter die Lupe zu nehmen und ggf. weiter zu verbessern.

Im Rahmen des Kooperationsprojektes der Bio Suisse, des FiBL und des Kälbergesundheitsdienstes soll die Kälbergesundheit auf einer repräsentativen Auswahl von Knospe-Betrieben erhoben und ausgewertet und die Landwirte für die spezifischen Risikofaktoren sensibilisiert werden. Dazu wurden im Dezember 2019 Milchvieh-, Mast- und Mutterkuhbetriebe ausgewählt und angefragt. Es haben sich rund 100 Betriebe dazu entschlossen, am Projekt teilzunehmen. Mit der Teilnahme am Projekt steht den Betrieben ein kostenloser Besuch durch eine/n VertragstierärztIn des KGD zu. Bei den Besuchen wird die Kälberaufzucht anhand einer Checkliste systematisch besprochen und darüber hinaus kann auch die Versorgungslage der Tiere z. B. im Hinblick auf Spurenelemente oder die Parasitenbelastung mittels Analyse von Blut-, Kot- oder Futterproben abgeklärt werden. Zum Besuch werden immer auch die BestandestierärztInnen eingeladen, sodass auch diese am Gedankenaustausch teilhaben können.

Im Anschluss erhalten die Landwirte einen Bericht, der ihnen ein Feedback zu der Kälberaufzucht auf dem eigenen Betrieb geben soll und in dem ausserdem Massnahmen besprochen werden, wie die Kälberaufzucht noch optimiert werden kann. Das Projekt dient also einer betriebsspezifischen Standortbestimmung durch eine versierte Person von Extern.

Die Daten, die der KGD dabei mittels Checkliste und der Erfragung des Behandlungsjournals erhebt, werden im Anschluss an die Besuche anonymisiert und durch den KGD und das FiBL ausgewertet. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen Hinweise darauf geben, ob und wie das Angebot des KGD für Bio Suisse-Betriebe angepasst werden könnte und auch worin die Unterschiede in der Kälberaufzucht von Knospe- und konventionellen Betrieben liegen.

Die Bestandesbesuche werden aufgrund der aktuellen Situation hinsichtlich Massnahmen des Bundes gegen den Covid-19 momentan zeitnah geplant, einige haben bereits stattgefunden. Die Ergebnisse des Kooperationsprojektes werden im nächsten Herbst erwartet.

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